Eigenschaften

 

Neugier und Intelligenz

Ratten sind, wie jeder Rattenhalter weiß, meist sehr intelligente und sehr neugierige Tiere. Es gibt nichts, was sie nicht gerne erkunden oder annagen wollen. Anzeichen für Neugier ist das sogenannte "Wittern". Dabei streckt die Ratte den Kopf nach vorne und/oder nach oben und schnüffelt. Dabei schnüffelt die Ratte nach den Duftstoffen in der Luft und bleibt dabei ganz still sitzen. Unterstützend dabei wirken auch noch dieOhren, denn sie lauscht dann noch die Umgebung ab.

Sozialkontakte

Ratten sind aber auch sehr soziale Tiere, sie pflegen ihre sozialen Kontakte untereinander und auch mit der “Oberratte”, dem Menschen. Um die sozialen Beziehungen zu kräftigen, schmusen und kuscheln Ratten sehr viel. Dieses Kuscheln kann sich auf die ganze Gruppe ausweiten oder auch in gewissen Gruppen innerhalb des Rattenclans. Das Kuscheln ist ein Zeichen für Zuneigung, wird aber auch gerne "missbraucht" um sich gegenseitig zu wärmen.
Wenn deine Ratte gar nicht mit dir Kuscheln will, brauchst du dir keine Sorgen machen, denn jede Ratte hat ihren eigenen Charakter so wie jeder Mensch auch.

Lebensfreude

Am schönsten ist es, wenn die Rattis durch ihre Lebensfreude zeigen wie dankbar sie sind.
Dies äußert sich indem sie wild durch die Gegend hopsen, sei es im Käfig oder beim Auslauf. Sie sind meist dann voll aufgedreht und haben nur noch Unfug in ihrem kleinen Rattenkopf. Sie düsen um die Ecke, hopsen von einer Ecke in die andere, zwicken Dich in den Zeh oder ins Ohr und verschwinden gleich wieder.

Putzen

Ratten sind, anders als ihr Ruf, sehr saubere und reinliche Tiere. Sie putzen sich bis zu sechs mal am Tag ausgiebig und intensiv. Beim gegenseitigen Putzen, kann es passieren das die zu putzende Ratte herzzerreißend quiekt. Klingt teilweise ziemlich gequält ... tut aber der Ratte nicht weh. Dabei schleckt oder knabbert die eine Ratte der anderen das Fell. Sie beseitigt dadurch abgestorbene Hautschuppen usw. aus dem Fell der anderen Ratte. Bei dem Putzen mit Rangordnungsverhalten wird die andere Ratte einfach geputzt (egal ob sie will oder nicht) und dann so lange bis die putzende Ratte keine Lust mehr hat oder das Interesse verloren hat. Somit weist die putzende Ratte eine höhere Rangordnung auf, wie die andere Ratte. Es ist aber trotz allem ein Zeichen für Freundschaft, man könnte es bei einem Menschen mit dem gegenseitigen Streicheln gleichsetzen

Schlafende Ratten

Ratten sind von Natur aus nachtaktive Tiere, d.h. sie schlafen tagsüber und wuseln Nachts umher. Jedoch sind Ratten auch sehr anpassungsfähig. Sie stellen ihren Schlafrhythmus so um, dass wenn der Mensch morgens aufsteht oder nach der Arbeit nach hause kommt, die kleinen Pelznasen schon im Käfig auf die “Oberratte” warten. (bei uns ist das zumindest so).
Unsere Rattis mögen es z.B. nicht, wenn man sie aus ihrem “wohlverdienten Schlaf” herausholt um mit ihnen zu schmusen. Aber das muss jeder selbst rausfinden wie die eigenen Ratten darauf reagieren.

13.1.07 23:57


Infos

 

Sinnesleistungen
Augen:
Ratten haben durch ihre seitlich angebrachten Augen einen guten Rundumblick. Sie haben kein Räumliches Sehvermögen und können Höhen schlecht abschätzen, Bewegungen nehmen sie gut wahr, auch Farben können sie kaum erkennen, sie sehen also ihre Umwelt eher in Grautönen und das recht verschwommen..
Ohren:
Ratten haben ein sehr gutes Gehör. Sie können ihre Ohren unabhängig voneinander in alle Richtungen bewegen Sie nehmen auch Töne wahr, die der Mensch nicht mehr wahrnehmen kann. Sie verständigen sich auch vorwiegend im Ultraschallbereich
Nase:
Ratten haben einen ausgesprochen guten Geruchssinn. Sie nehmen ihre Umwelt über sehr differenzierte Gerüche wahr. Sie verständigen sich über gelegte Duftspuren, markieren ihr Revier mit Düften und orientieren sich auch bei der Partnerwahl und innerhalb des Rudels am Geruch
Mund
Ratten haben einen sehr ausgeprägten Geschmacksinn und können schon kleinste Veränerungen in ihrer Futterzusammensetzung erkennen. Sie können Nahrungskomponenten erkennen, die ihnen oder einem ihrer Rudelmitglieder niht bekommen sind und sortieren diese aus.
Gleichgewicht:
Ratten haben einen hochdifferenziertes Gleichgewichtsorgan im Innenohrbereic, so können sie problemlos auf Seilen oder an Kanten entlangbalancieren.
Tasthaare:
Ratten besitzen Tasthaare (Vibrissen) mit denen sie ihre Umgebung auch ertasten können. Sie können so auch in Dunkelheit ihre Umgebung gut wahrnehmen
Daten
Zähne:
Ratten haben Vorne ständig nachwachsende Nagezähne, diese Zähne haben Vorne eine starke Zahnschmelzauflage, die gelblich bis orange ist, dazu besitzen sie 12 Backenzähne die nicht nachwachsen
Füße
Ratten haben Vorne an den Füßchen 4 Zehen und eine nur ansatzweise vorhandene 5 Zehe, an den Hinterfüßchen haben sie 5 Zehen

13.1.07 23:51


Ratten

 

 

 Ordnung:Nagetiere (Rodentia)
 Unterordnung:Mäuseartige (Myomorpha)
 Familie:Mäuse (Muridae)
 Gattung:Echte Ratten (rattus)
 Arten 1. Hausratte (rattus rattus)
 2. Wanderratte (rattus norvegicus)
 3. Farb- und Laborratte (rattus norvegicus domesticus,    kein offizieller Name)
 Körperlänge ohne Schwanz: ca. 22 - 26 cm
 Schwanzlänge: ca. 18 - 22 cm
 Gewicht: ca. 250 - 600 Gramm, Männchen auch etwas schwerer

 Geschlechtsreife: ab ca. 5. Woche
 Tragzeit: 21 Tage +/- 2 Tage

 Atemfrequenz: ca. 70 - 120 Respirationen/min
13.1.07 23:50


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